Nach knapp 2 Wochen Osterferien in Blankenburg/Wernigerode sind wir vor ein paar Tagen wieder zu Hause gelandet. So schön, wie es auch immer ist - Oma, Opa, mittendrin Lara, Heimat, Freunde und Ausgang - man freut sich auch jedesmal wieder auf Zürich. Da warten unsere eigenen 4Wände, meine Pflanzen auf dem Balkon, die Kinder und Erzieherinnen in Laras Krippe, J.&L., unsere Nachbarn, die liebgewonnene Stadt mit den kleinen Gassen und typischen Geschäften, nicht zuletzt der wunderschöne See mit dem Blick auf die schneebedeckten Berge... Nach 2-3 Wochen schlägt dann das Gefühl wieder um und ich sehne mich nach meinen Eltern, meinen alten Freunden und Blankenburg. Ich vermisse es dann, beim Einkauf mal zufällig Bekannte zu treffen und den damit verbundenen Smalltalk. Ich würde mich gern regelmäßig mit den Mädels und deren Babys bzw. Kindern treffen, mich einfach mal so beim Friseur anmelden oder abends spontan ausgehen ohne dabei ein Vermögen hinzublättern. Warum läßt sich beides nicht so einfach kombinieren? Warum müssen so viele Kilometer zwischen meinem alten und neuen Leben liegen? Wieso kann Lara ihre geliebten Großeltern nicht öfter sehen? Und wann geht es wieder nach Hause?
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